Kleine Schwester

Zum Ausdruck ihrer Minderjährigen Subjektivität legt Alma leidenschaftlich gerne Thunfischbaguettes auf die Schienen eines benachbarten Fernverkehrsmittels

und denkt an lächelnde Gesichter.

Um mit ihrer großmütterlichen Gelegenheitsillusion in Kontakt zu treten,

reisst sie Teddys die Ohren ab, das Geräusch erinnert sie an Feiertage im Dezember,

an altmodische Rüschenkleider, sie hasste Puppen,

schnitt ihnen die Haare ab

und Wimpern.Schlag

um Schlag und

*RISS*

(ihr Kleid/entzwei)

 

Sie verlor die Fingernägel

unter tausend Decken,

mit dem Schweiss und die durchscheinende,

zähe Haut

an den Rändern,

warf Wellen, gegen das akustische Sterben.

 

Alma hasst.(..)

 

13.3.07 22:53


Zeitweise Protagonistin, zeitweise Metapher

Ein zeitgenössisches Kommunikationsdesaster wirft pinke Dinger auf die obligatorische Frühjahrsdepression, hier verkörpert von einem melancholischen Rotkehlchenleichnam nebst empathischem Madenverband.                                               Fahrradständer sind keine Friedenschöre, ich bin frisch entliebt, ohne Kontext zu Obengenanntem und ziehe Kausalketten durch den Dreck.

Währendessen versucht ein neurotischer Gaderobenhalken meine soziale Inkompetenz in einem Vierakter darzustellen und ich ersetze Herzchen durch postmoderne Scheisse.

Situationskomik sollte nicht editierbar sein, nein.

13.3.07 21:48


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